Land und Leute

https://de.wikipedia.org/wiki/Sri_Lanka

https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/srilanka-node

Ein Warenkorb für die Ernährung einer vierköpfigen Familie für eine Woche hat uns gekostet 2019: ca. 15 Euro 2021: ca. 25 Euro

April 2022

COLOMBO – In einem stillen Protest haben rund 15 000 Menschen dem dritten Jahrestag der verheerenden Osteranschläge gedacht. Unter ihnen seien Priester, Nonnen und Angehörige der Opfer der Selbstmordanschläge gewesen, sagte ein Polizeisprecher. Die Protestierenden hielten am Rande der Hauptstadt Colombo Plakate, auf denen sie Gerechtigkeit für die Angehörigen der Opfer forderten.

Kardinal fordert Aufklärung der Oster-Anschläge – Bericht zu geheimen Absprachen? Drei Jahre nach den Selbstmordanschlägen vom Ostersonntag 2019 in Sri Lanka liegen deren Hintergründe noch immer im Dunkeln.

Der Erzbischof von Colombo, Kardinal Malcolm Ranjith, fordert deshalb mehr Klarheit. Es gehe vor allem darum, inwieweit Regierung und Behörden mit den Terroristen zusammen gearbeitet hätten.

Dies teilte das internationale Hilfswerk „Kirche  in Not“ in München mit. Von Anfang an habe es Zweifel daran gegeben, dass es sich nur um „das Produkt einer Gruppe fehl-geleiteter Jugendlicher handelte, die auf Terrorismus aus sind“, sagte Ranjith. Seiner Ansicht nach war es vielmehr eine „sehr gut organisierte und koordinierte Aktion“. Auch wenn einige Berichte der Öffentlichkeit und den Kirchenführern vorenthalten worden seien, sei das, was bekannt geworden sei, für die Behörden belastend.

Vor allem verwies der Erzbischof auf den vorliegenden Bericht des Präsidialausschusses. Darin würden unter anderen der ehemalige Präsident, der frühere Verteidigungsminister, der ehemalige Chef des Geheimdienstes und andere hochrangige Beamte genannt. „Sie wussten vorher aus den Informationen, die sie gesammelt hatten, und auch aus den War-nungen der indischen Geheimdienste von den drohenden Anschlägen, aber sie haben nichts unternommen. Die Regierung scheint sogar ihr Bestes getan zu haben, um die Verhaftung der Angreifer zu verhindern“, sagte der Kardinal.

Der Bericht des Sonderausschusses des Parlaments weise auf geheime Absprachen hin und deute an, dass diese möglicherweise zu Wahlkampfzwecken erfolgt seien, führte Ranjith weiter aus. Darüber hinaus seien nachrichtendienstliche Informationen, die einigen wenigen bekannt waren, nicht mit den relevanten Stellen geteilt worden.

Auch drei Jahre nach den Anschlägen litten die Menschen in Sri Lanka weiter an psychi-schen und körperlichen Folgen. Kardinal Ranjith berichtete beispielhaft von einem Mann, der bei einem der Anschläge seine Frau verloren und kürzlich Suizid begangen habe. Zurückgeblieben seien seine drei Töchter.

Wir wünschen allen Menschen für das Neue Jahr Frieden und Glück und Gesundheit und die nötige Kraft bei der Überwindung aller Probleme und Herausforderungen!

Besonders aber den Menschen in Sri Lanka, die in zunehmender Not leben. Das Land ist in eine massive Finanzkrise gestürzt, in der alle Sektoren ein-schließlich der Wirtschaft zusammengebrochen sind, die Devisenreserven sind erschöpft, die Landeswährung hat um acht Prozent an Wert verloren. Die Lebensmittelpreise sind rasant um über 100% gestiegen.  Die Tourismusbranche kam erst durch die Anschläge und dann durch die Corona-Pandemie fast vollständig zum Erliegen. Die Pläne der Regierung für 2022 enthalten keine Vorschläge zur Lösung der brennenden Probleme. Der Dauer-Notstand ist ein politisches Risiko. Die Vereinten Nationen sind noch aus einem anderen Grund besorgt: Das Militär könnte seinen Einfluss auf demokratische Institutionen weiter ausbauen. Im Rahmen des Notstands hat Präsident Rajapaksa weitaus mehr Befugnisse. Die Gefahr besteht darin, dass für diesen Notstand keine zeitliche Begrenzung vorgesehen ist.

Wir machen uns Sorgen um die Menschen, die wir bedrückt und hoffnungslos erlebt haben. Die Stimmen mehren sich, die über eine Ausreise in ein anderes Land nachdenken!

4.5.2020 (Fokus) :

„Im Rahmen der Neuausrichtung der Entwicklungshilfe streicht die Bundesregierung Myanmar, Sri Lanka und der Mongolei direkte staatliche Hilfen. „Insgesamt verringern wir die direkte staatliche Zusammenarbeit jetzt in einer Reihe von Ländern“, sagte Bundes-entwicklungsminister Gerd Müller. „Wir fordern von unseren Partnerländern noch stärker als bisher messbare Fortschritte bei guter Regierungsführung, der Einhaltung der Menschenrechte und im Kampf gegen die Korruption“. Zudem würden Staaten nicht länger bezuschusst, deren wirtschaftliche Entwicklung weit voranschreite. „So haben sich einige Länder erfreulicherweise so entwickelt, dass sie unsere direkte Unterstützung nicht mehr benötigen, zum Beispiel Sri Lanka oder die Mongolei. Sie haben mittlerweile einen höheren Entwicklungsstand als zum Beispiel Tunesien oder die Ukraine.“

Terroranschlag in Sri Lanka am Ostersonntag 2019

Bei einer Serie von Bombenanschlägen in Sri Lanka am Ostersonntag 2019 kamen mindestens 253 Menschen ums Leben und 485 weitere Personen wurden verletzt. Zeitnah wurden drei Kirchen und drei Hotels durch Selbstmordattentäter angegriffen. Nachmittags detonierte ein Sprengsatz in einem in der Nähe des Zoo Colombo gelegen kleinem Hotel. Zu einer weiteren Explosion kam es in einem Privathaus im Zusammenhang mit einem Zugriff der Sicherheitskräfte. Die meisten Anschlagsorte befanden sich in oder nahe der de facto-Hauptstadt Colombo. Die Behörden machen eine örtliche, radikal islamistische Gruppierung und heimische Dschihadisten, die Kontakte und Verbindungen zum internationalen Terrorismus hätten, für den Terroranschlag verantwortlich. Der islamische Staat reklamierte den Anschlag für sich. Wikipedia

Es ist dem IS damit gelungen, die Bevölkerung zu ängstigen und zu beunruhigen und (mit Unterstützung der Regierung) die srilankische Gesellschaft zu destabilisieren. Der Hass, begleitet von Übergriffen singhalesischer Fundamentalisten auf die Muslims hat neue Nahrung erhalten. Durch ausländische Reisewarnungen und 80% Stornierungen ist die Tourismusbranche, inzwischen die wichtigste Einkommensquelle, erst einmal zusammen-gebrochen. Universitäten, Schulen und Kindergärten wurden aus angeblichen Sicherheits-gründen für drei Wochen geschlossen.

Einen Tag später fliegen wir nach Colombo !

https://www.zdf.de/nachrichten/heute/explosionen-in-sri-lanka-fassungslosigkeit-nach-anschlagsserie-100.html

2019 von Lonely Planet als bestes Reiseland eingestuft !

(Doch dann kamen das Attentat und die Pandemie!)

Verbesserte Zugverbindungen bedeuten, dass es einfacher denn je ist, Sri Lanka zu erkunden, aber Aktivisten warnen davor, dass ein Anstieg des Tourismus seine natürliche Schönheit ruinieren könnte. Fast 10 Jahre nach dem Ende des Bürgerkriegs wurde Sri Lanka von Lonely Planet zum besten Land der Welt für einen Besuch im Jahr 2019 gekürt. Bessere Verkehrsanbindun-gen, neue Hotels und ein wachsendes Angebot an Aktivitäten wurden als Gründe dafür genannt, dass die südasiatische Insel beim jährlichen „Best in Travel Award“ des Reiseführer-Verlags auf den ersten Platz gewählt wurde. „Dies ist ein Land, das unerschrockenen Reisenden bereits für seine Mischung aus Religionen und Kulturen, seine zeitlosen Tempel, seine reiche und zugängliche Tierwelt, seine wachsende Surfszene und seine Menschen bekannt ist, die durch ihre Gastfreundschaft und Freundlichkeit nach Jahrzehnten des Bürgerkriegs allen Widrigkeiten trotzen wiederbelebt“, sagt Lonely Planet-Autor Ethan Gelber in dem heute erschienenen Buch „Best in Travel 2019“. Touristenbesuche in Sri Lanka sind seit dem Ende des 26-jährigen Konflikts dramatisch gestiegen, von 447.890 im Jahr 2009 auf ein Allzeithoch von 2,1 Millionen im letzten Jahr, eine Zahl, die die srilankische Tourismusentwicklungsbehörde bis 2020 verdoppeln will. „Der Tourismus ist eine wichtige Einnahmequelle für das Land. Leider konzentriert sich ein Großteil unseres Tourismus auf die Anzahl der Touristen [und nicht] auf die Investitionen, die sie im Land tätigen“, sagt Asha de Vos, Meeresbiologin und Gründerin der in Sri Lanka ansässigen Naturschutzorganisation Oceanswell. „Um den Zahlen gerecht zu werden, bauen wir mehr Hotels und Infrastruktur und übernehmen Naturräume. Der Druck auf unsere Tier- und Kulturstätten ist immens und zerstörerisch. Die Überbauung geht weiter und ohne Ende – und aufgrund mangelnder Koordination und Planung stehen viele Hotels leer. Der Tourismus hat zwar seine positiven Seiten, aber wenn er willkürlich und ohne Planung durchgeführt wird, zerstört man genau die Ressourcen, die die Menschen anziehen.“ Das Top-Land des Reiseunternehmens ist Sri Lanka, obwohl ein Anstieg der Gewalt gegen Muslime im März 2018 zur Ausrufung des Ausnahmezustands führte. Zudem warnt das Auswärtige Amt vor „einer Zunahme sexueller Übergriffe gegen Frauen in Touristen-gebieten“ auf der Insel im Indischen Ozean und sagt: „Westliche Frauen melden weiterhin Vorfälle von verbaler und körperlicher Belästigung durch Männergruppen.“ The Independent’s Best of Travel 2019. Der Reisezielredakteur von Lonely Planet, Joe Bindloss, sagte: „Obwohl es Vorfälle kommunaler Gewalt gegeben hat, die Schlagzeilen gemacht haben, ist Sri Lanka für Reisende – und für Einheimische – sicherer als seit vielen Jahren. „In den meisten Ländern der Region gibt es kommunale Spannungen, aber diese Art von Gewalt ist in Sri Lanka eher ungewöhnlich als die Norm, und die überwiegende Mehrheit der Besuche in diesem faszinierenden Inselstaat verläuft problemlos. „Der Tourismus spielt eine wichtige Rolle bei der Unterstützung Sri Lankas beim Aufbau einer friedlichen Zukunft.“

Mai 2017Flutkatastrophe im Süden

Tödliche Unwetter in Sri Lanka

In Sri Lanka sind nach den Unwettern mit heftigen Monsun-Regenfällen durch das Hoch-wasser und die Erdrutsche  bis jetzt 212 Menschen ums Leben gekommen. Weitere 79 Personen werden noch vermisst. Etwa 22 Tausend Menschen wurden obdachlos. Mehrere tausend Soldaten sind im Einsatz, um Bewohner aus überfluteten Gebieten zu retten. Außerdem wurden Flugzeuge und Boote losgeschickt, um Essen und Medizin in abge-schnittene Dörfer zu bringen und und das Ausbrechen von Seuchen zu verhindern. Vielerorts ist das Trinkwasser verunreinigt und die Stromversorgung zusammengebrochen. Sicherheitskräfte helfen Bewohnern, Häuser und Trinkwasserbrunnen freizuräumen. Einige der betroffenen Gebiete stehen allerdings immer noch unter Wasser.  Die nun beginnenden Aufräumarbeiten werden Wochen dauern. Insgesamt waren der Katastrophenschutz-behörde zufolge mehr als 600 000 Menschen direkt betroffen.  Nach Angaben von Sri Lankas Außenminister Ravi Karunanayake sind aus 16 Ländern Hilfsgüter eingetroffen, und weitere Staaten sowie die UN haben Hilfen zugesagt. Die deutsche Botschaft in der Hauptstadt Colombo werde Hilfsorganisationen vor Ort insgesamt 100 000 Euro bereitstellen, heißt es aus dem Auswärtigen Amt. Nach Angaben des Wetterdienstes handelte es sich um die heftigsten Monsun-Regenfälle seit dem Jahr 2003. Im Mai beginnt dort üblicherweise der Südwest-Monsun. Im vergangenen Jahr waren bei ähnlichen Unwettern mindestens 127 Menschen gestorben.

2015

Der Tourismus boomt und treibt die Wirtschaft an – eigentlich erfreulich für ein armes Entwicklungsland. Überall findet sich immense Bautätigkeit. Die Schattenseite zeigen Berichte, nach denen Fischer von ihren Strandquartieren zugunsten großer Hotelbauten vertrieben werden. –

Allein gegen Ende des Krieges wurden nach UN-Angaben etwa 40.000 tamilische Zivilisten getötet. Unter den Flüchtlingen auf der Suche nach Asyl in Europa finden sich auch zahlreiche Tamilen. Ihnen geht der Friedensprozess offensichtlich zu langsam. So kommt es im Nordosten immer wieder zu Übergriffen  auf die Bevölkerung dort und als Reaktion zu großen Demonstrationen gegen die singhalesische Mehrheit.

Wir überlegen, ob wir demnächst eine sog. Friedensfahrt finanzieren mit buddhistischen Jugendlichen zu tamilischen Hindus im Norden, wie es damals bei uns mit dem deutsch-französischen Jugendaustausch nach dem Krieg geschah.

Vergangenes

Große Aufregung vor Ort am Donnerstag/Freitag, 12./13.November. Einwohner wurden gewarnt, Schulen geschlossen (auch 50 Kilometer entfernt), ein Fischverbot auf dem Meer ausgesprochen und eine Flugverbotszone über den Süden Sri Lankas verhängt. Man erwartete, 65 Kilometer von der Küste entfernt, gebannt „WT1190F“, das Trümmerteil eines Satelliten, der diese Region treffen sollte. Ein animistischer Glaube ließ die Wahrscheinlichkeit nicht zu, dass dieses Teil in der Erdatmosphäre verglühen würde. Um 11.48 hielt das Land den Atem an. Nichts geschah! Millionen Räucherstäbchen qualmten umsonst oder zeigten Wirkung – je nach Standpunkt. Dank an das Schicksal!

Zukünftiges

In einer Welt, in der die Erde an vielen Stellen brennt, wo die Not von Millionen Menschen uns in die Augen springt, wünschen wir Euch Frieden in Euch, ein gesundes und kreatives Neues Jahr und weiter ein offenes Herz für Mitmenschlichkeit.

Papstbesuch in Sri Lanka – Franziskus ruft zur Versöhnung auf

Welch ein Zusammentreffen, dass gleich nach der Wahl 2015 Papst Franziskus ins Land einreiste.

Beim ersten Besuch eines Papstes im tamilischen Norden rief er die Menschen zur Versöhnung auf. Bis dahin ist es jedoch noch ein weiter Weg. Er besuchte den berühmten Marienwallfahrtsort in Madhu. Für Franziskus ist Madhu ein Ort, an dem alle Sri Lanker, ganz egal ob Singhalesen oder Tamilen, eine Familie sein können.   Im Bürgerkrieg Sri Lankas hatten viele tausend Flüchtlinge Schutz in Madhu gesucht. Im November 1999 war das Marienheiligtum unter Beschuss geraten. Über 40 Flüchtlinge waren ums Leben gekommen. Die Kriegsparteien gaben sich anschließend gegenseitig die Schuld. „Es ist nicht einfach sich der Verantwortung zu stellen“, sagte Franziskus an dem Ort der Geschehnisse. „Doch nur wenn wir im Licht des Kreuzes zu der Einsicht gelangen, zu welchem Übel wir fähig sind und an welchem wir sogar teilgenommen haben, können wir echte Reue und aufrichtige Buße erfahren.“ Als Symbol des Friedens lässt Papst Franziskus eine Taube steigen.

Sri Lankas Zerrissenheit hält an. Das Land erholt sich von mehr als einem viertel Jahrhundert Bürgerkrieg und Terror. Der Gewalt fielen vermutlich rund 100.000 Menschen zum Opfer.   Die meisten Sri Lanker sind buddhistische Singhalesen. Die Singhalesen kontrollieren Staat, Militär und Regierung. Die tamilische Minderheit ist mehrheitlich hinduistisch und strebt nach Selbständigkeit. Ihre Siedlungsgebiete in der nördlichen Inselhälfte sind auch fast sechs Jahre nach Kriegsende noch immer militärische Sonderzonen. Auch Sri Lankas Christen und Muslime klagen über Unterdrückung.

Papst Franziskus ruft in Sri Lanka zu Wahrheitsfindung und Versöhnung auf Religion dürfe niemals eine Entschuldigung für Gewalt sein, sagte der Papst am Morgen bei einem großen Gottesdienst in Sri Lankas Hauptstadt Colombo. „Jedes Individuum muss alleine oder in Gemeinschaft das Recht haben, nach seiner Wahrheit zu suchen und seine Religion zu leben. Frei, ohne Gewalt und Zwang“, betonte Franziskus.

Schon am Dienstag, gleich nach der Ankunft, hatte der Papst die Verantwortlichen in einer Versöhnungsbotschaft aufgefordert, mutmaßliche Kriegsverbrechen auf beiden Seiten aufzuarbeiten: „Der Prozess des Heilens muss die Wahrheitsfindung einschließen. Nicht um alte Wunden zu öffnen, sondern um für Gerechtigkeit, Heilung und Einheit zu sorgen.“ Bis jetzt hat sich die Regierung in Sri Lanka einem politischen Versöhnungsprozess verweigert. Der neue Präsident Maithripala Sirisena, der nach seinem völlig überraschenden Wahlsieg erst seit fünf Tagen im Amt ist, hat versprochen, das Land demokratischer zu machen. S. Petersmann, ARD Neu-Delhi


2014 10 Jahre Tsunami Unglück

Das Tsunami Unglück vor jetzt 10 Jahren traf Sri Lanka in einem zerstörerischen Ausmaß. Die am 26. Dezember auf Sri Lanka eintreffenden Tsunami Wellen trafen die Insel ohne jegliche Warnung und Vorbereitungsmöglichkeiten für die Bevölkerung. Entsprechend hoch waren sowohl Opfer und Verletzte als auch die durch den Verlust ihrer Häuser für die Zukunft Obdachlosen. Insgesamt gab es ca. 30.600 Tote, dazu noch 5.000 Vermisste und ca. 17.000 Verletzte, fast 100.000 Häuser 180 Schulen zerstört, was zu einer Einrichtung von knapp 650 Auffanglager führte. Insgesamt sind Schäden in Höhe von 1,4 Milliarden Dollar aufgetreten, was für ein Land wie Sri Lanka nicht einfach so weggesteckt werden konnte. Optisch erinnert aber erfreulicherweise nur noch wenig an das Unglück von 2004.