Ayurbowan !

Herzlich Willkommen auf der Homepage unseres Freundesprojekts
„Sri Lanka – Schule und Leben e.V.“

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Wir waren da – erstmals vor ca. 35 Jahren und haben uns gleich verliebt in dieses wunderschöne Land und seine freundlichen Menschen. Und jetzt sind wir zurückgekommen, erstmals 2010 und seitdem jedes Jahr wieder!

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Nach dem Tsunami hatte eine Welle der Hilfsbereitschaft das Land überflutet. Inzwischen sind die Häuser wieder- bzw. neu aufgebaut, die Strom- und Wasserversorgung funktioniert. Nicht sichtbar bleiben die seelischen Wunden.

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Der Tourismus, eine der Haupteinnahmequellen der Bevölkerung, war völlig zum Erliegen gekommen. Erst seit dem Ende des leidvollen Bürgerkrieges im Mai 2009 beginnt er sich allmählich zu erholen.

Die internationale Hilfewelle ist inzwischen weitergezogen in andere Katastrophengebiete der Welt. Uns wurde berichtet, dass viele Projekte, damals angestoßen, besonders im Bildungsbereich, mangels nachhaltiger Unterstützung wieder eingestellt werden mussten. So wurde zum Beispiel am Weheragalla Ancient Tempel in Mirissa, im Süden der Insel, ein Kindergarten zunächst mit Hilfe einer taiwanesischen Organisation aufgebaut. Als die Gelder ausblieben, waren die Eltern gezwungen, für den Erhalt selbst aufzukommen mit der Folge, dass statt zuvor zwanzig Kinder jetzt nur noch acht durch eine Kindergärtnerin gefördert werden konnten.

Auch die weiterführenden berufsbildenden Kurse nach Beendigung der staatlichen Schulausbildung mussten aus Geldmangel wieder eingestellt werden. Die meisten Jungen hier können sich nach Schulabschluss lediglich als Fischer verdingen wie ihre Väter und Brüder, die Mädchen bleiben im Haushalt.

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Gute Kenntnisse der englischen Sprache, Fähigkeiten im Umgang mit Computern und Internet und handwerkliche Fähigkeiten zum Beispiel im Nähen verbessern jedoch die Chancen enorm, einen Arbeitsplatz zu finden oder für eigenes Einkommen zu sorgen.

Das hat uns bewogen, mit Unterstützung unserer Freunde die folgenden Projekte wiederzubeleben und zu fördern. Dabei legen wir Wert darauf, die Hilfe zu konzentrieren, sie an die vor Ort vorhandenen Strukturen anzubinden und vor allem für eine langfristige Sicherung zu sorgen.